Die Küche ist fertig!

Hallo Leserinnen und Leser,

mittlerweile habe ich mir die perfekten Farben für meine Küche überlegt. Die älteren Leser wissen, die schon länger dabei sind, dass ich noch nicht besonders lange in dieser Wohnung bin. Vor kurzem war ich noch in einer Wohngemeinschaft drin. Mittlerweile habe ich meine Wohnung gut einrichten können. Dies dank einiger Freunde, die stark mit angepackt haben! In einem anderen Beitrag erzählte ich dir über meine Überlegungen, inwiefern ich die Küche streichen und einrichten soll. Als ich einzog, habe ich die wichtigsten Küchenmöbel aufgestellt, sodass es zum Leben und kochen ausreicht. Doch die älteren Leser wissen, dass ich anfangs nicht besonders viel gekocht und mich mehr von Fast-Food ernährt habe. Das lag eher am schlechten Zeitmanagement und der mangelnden Organisation.

Die neue Küche

kueche fliese
Meine Traumküche! 🙂

In den letzten Wochen konnte ich mit helfender Hand die Küche nach meinen Vorstellungen zurecht rücken. Dabei entschied ich mich für eine rot-orangene Wandfarbe. Meine Möbel passen mit einer weiß-glatten Farbe und Oberfläche wunderbar dazu. Zudem ist der Kontrast der Küche zum Arbeitszimmer und Schlafzimmer ganz signifikant sichtbar. Ich bin ziemlich zufrieden und meine Gäste auch. Zudem habe ich zwischenzeitlich am Kauf eines Küchensystems gedacht. Doch verfiel diese Idee wieder ziemlich schnell, da ich durch ein solches System nicht ausreichende Flexibilität habe. Deswegen kaufte ich mir verschiedene Schränke, einen Geschirrspüler, eine kleine Gefriertruhe und verschiedene Küchenutensilien. Wohlgemerkt ist das für mich persönlich ein großer Luxus, da ich bisher noch nie einen Geschirrspüler genutzt habe. In der Wohngemeinschaft haben wir immer unseren Teil des Abwasches selber abgewaschen und anschließend getrocknet. So sorgten wir stets für ausreichende Ordnung. Doch habe ich durch das Wohnen in meiner eigenen Wohnung gemerkt, dass ich sowas viel eher vernachlässige. Dementsprechend haben sich die schmutzigen Teller und das benutzte Besteck angesammelt. Da stapelte sich der verdreckte Abwasch in der Küche für mehrere Tage. Das Abwaschen und Abtrocknen haben dann immer Ewigkeiten gedauert. Das wollte ich mir mit einem Geschirrspüler ersparen!

Demnächst kommt noch ein netter Tisch mit passenden Stühlen hinein. Die passenden Maße müsste ich noch herausfinden. Verhältnismäßig zu anderen Wohnungen von meinen Freunden ist meine ziemlich klein. Doch habe ich alle benötigten Zimmer in optimaler Größe. Daher reicht die Wohnung von der Größe für mich vollkommen aus. Mehr benötige ich glücklicherweise noch nicht. Wäre ich noch Studentin, hätte ich auf jeden Fall meinen riesigen Studenten-Kontaktkreis aus verschiedensten Studiengängen zu einer Studentenparty einladen können. Dafür würde die momentane Wohnung vom Platz her definitiv ausreichen. Das war noch eine tolle Zeit, wenn ich mich zurück erinnere!

Rückblick in die Vergangenheit

Happy friends using their mobile phones

Unsere Studenten-WG plante damals immer viele Partys. Da jeder seinen eigenen Freundeskreis einlud, bildeten sich am Ende immer dementsprechend die Gruppen. Das fanden wir langfristig nicht ganz toll, da wir die Party als Wohngemeinschaft veranstalteten. Daher haben wir uns zusammengesetzt und überlegt, inwiefern wir die Leute miteinander verbinden können und alle in einem Raum uns am besten austauschen. Da fanden wir die Lösung ziemlich schnell. Bei der nächsten Party sollte eine Gerade Anzahl an Personen kommen und dies möglichst in einer überschaubaren Anzahl an Personen. Unsere WG einigte sich auf eine Zahl und jeder lud eine bestimmte Anzahl an Personen ein. Dann konnten wir verschiedene Spiele organisieren und planen, die man auf Partys spielt. Da sind natürlich viele Trinkspiele dabei gewesen.

menschen

Anfangs waren wir WG-Mitbewohner skeptisch und wussten nicht, ob das so funktionieren würde. Doch als wir die Party organisierten und sie dann stattfand, waren wir völligst begeistert. Unsere Gäste lernten sich durch die Spiele gegenseitig kennen. Sie tauschten sich aus und der Abend war deutlich witziger. Es bildete sich im Vergleich zu den anderen Partys eine große Gemeinschaft statt kleine Gruppen. Jeder verstand sich überraschenderweise gut mit den anderen. So organisierten wir auch unsere späteren Partys. Mal kamen diese gut an, mal nicht. Doch ersteres ist deutlich überwiegend. Das kam immer drauf an, welche Leute dabei waren und wie unterschiedlich die Persönlichkeiten und Weltansichten waren. Viele Probleme gab es eher selten und wir hatten nie Schwierigkeiten mit unseren Nachbarn. Das waren echt tolle Zeiten! Doch irgendwann ging die Zahl der Partys zurück und wir organisierten gar keine mehr. All die Jahre in der Wohnung hatte ich immer verschiedene Mitbewohner. Die Leute kamen und gingen. Manches Mal aufgrund eines Auslandssemester, der andere hat dann abgebrochen und ist raus und andere zahlreiche Gründe gab es für den ständigen Personenwechsel. Die anfängliche Zusammenstellung war mit Abstand die tollste und wir feierten da die meisten Partys – wie diese von oben erzählt. Mit meinen letzten zugezogenen Mitbewohnern Felix und Fabian hatte ich nicht besonders guten Kontakt. Dafür kannten wir uns nicht lange genug und haben auch zeitlich nicht viel miteinander verbracht. Dementsprechend erzählte ich dir in meinen ersten Blogeinträgen, dass unsere Interessen einfach grundsätzlich unterschiedlich waren!

Oh je, du merkst: Fange ich einmal an über meine Vergangenheit zu erzählen, dann nimmt das beinahe kein Ende mehr. Ich tippe und merke dann manchmal gar nicht, wie viel ich schon geschrieben habe! Doch ich danke dir für deine Aufmerksamkeit bis hierher. Erzähle mir doch in den Kommentaren über deine Erfahrungen von privat organisierten Partys. Dabei spielt es keine Rolle, wie alt du bist oder ob du Student warst oder nicht. Solche älteren Party-Geschichten sind immer toll durchzulesen! Stell mir gerne Fragen in den Kommentaren oder schreib mir eine E-Mail. Ich freue mich über jede Anregungen, Ideen, Vorschläge und konstruktiver Kritik. Na los, worauf wartest du noch?

Liebe Grüße,

Elizabeth Kirby

 

Ein alter Freund

Hallo Leserinnen und Leser,

mindset 3
„Entwickle ein neues Mindset und nimm es an, um deine Ziele zu erreichen!“

heute möchte ich dir über ein sehr interessantes Gesprächsthema erzählen, worüber ich vor kurzem diskutierte. Letztes Wochenende war ich bei meinen Eltern in Tagmersheim zu Besuch. Dabei wurde ich in der Nähe unseres Hauses in einem Moment der Unachtsamkeit von einem kleinen Jungen in seinem Kinderelektroauto angefahren. Dieser Junge ist der Sohn meines alten Freundes Martin aus der Schulzeit. Daneben stand Martin persönlich und erkannte mich am Anfang gar nicht erst. Er entschuldigte sich bei mir und bemerkte schnell, wer ich bin. Dadurch kamen wir in ein Gespräch und ich wurde zum Abendessen mit seiner Familie eingeladen.

Es ist Sache des Mindsets!

Es ist viele unzählige Jahre her, seitdem wir uns das letzte Mal begegneten. Daher saßen wir nach dem Abendessen eine lange Zeit bis spät in die Nacht hinein und tauschten uns aus. Aufgrund meiner 30-Tages Challenge habe ich viel vom Salat gegessen und gar nichts vom Rest. Natürlich sah das sehr lecker und verlockend aus, doch ich wollte konsequent an meiner Herausforderung dranbleiben. Das war doch für Martin und seine Frau gar kein Problem und sie waren begeistert von meiner Hartnäckigkeit die Dinge anzugehen und durchzuziehen. Martin hat zwei Kinder: Einen Jungen und ein Mädchen. Seine Frau ist sehr nett und ich lernte die Familie an dem Abend besser kennen. Martin selbst ist Bauarbeiter und viel in der Umgebung unterwegs. Er arbeitet sehr hart, doch die Familie hat durch einige Gründe massive Schulden.

mindset

In dem Thema der Finanzen kamen wir schnell ins Gespräch. Ich beschäftige mich selber mit der finanziellen Freiheit und konnte ihm meine Ideen und Ansätze mitgeben. Ich erklärte ihm, wie er aus der Schuldenfalle heraus kommt und was er vermeiden sollte. Das Problem lag in seiner Grundeinstellung, die mir auch früher persönlich Sorgen bereitete. Ich fahre gerne mit dem RAS (= Reticular Activating System) aus. Sicherlich hast du davon gehört. Prinzipiell bestimmt diese Hirnfunktion worauf du dich fokussierst und welche “Daten” du aufnimmst. Das sind Daten wie Musik, Geräusche verschiedenster Art, Gerüche, Geschmäcker, Bilder, Farben und alles weitere erdenkliche, was uns tagtäglich umgibt. Möchte man das auf die Informatik beziehen, sind es zwei Millionen Bits an Informationen zu jeder Sekunde, die wir in uns aufnehmen. Solltest du dir das nicht vorstellen können: Das ist eine Menge!

 

Was macht das RAS?

Damit unser Gehirn nicht vollkommen überfordert ist, filtert das RAS unseres Gehirns die wichtigsten Informationen heraus. Das sind jene, die für uns individuell wichtig sind. Da unser Gehirn immer uns recht geben möchte, bestätigt sich unsere Handlungsweise darin, worauf wir uns fokussieren. Um dir ein Beispiel zu nennen, bevor ich auf Martin eingehe:

Ich hatte einen Kumpel namens Benjamin, der immer wieder zu spät zu den Vorlesungen und Seminaren kam. Andere gaben ihm den Titel: “Das ist doch der Kerl, der immer zu spät kam.” Das war für ihn eine Bestätigung. Unbewusst wollte er diesen Titel gerecht werden und hat irgendwann daran geglaubt, dass er immer zu spät kommt. Das hat sein RAS bestätigt und seine Handlungsweise dementsprechend beeinflusst. Benjamin kam irgendwann zu mir und sprach mich auf das Problem an. Er glaubte fest, er könnte es nicht ändern, weil er sowieso “immer” zu spät kommt und “alles” bereits getan hat um das Problem zu lösen und nichts funktionierte. Da habe ich ihm die Herausforderung gegeben, ihm jeden Abend und Morgen vor dem Spiegel zu sagen: “Ich bin immer pünktlich”. Es verging einige Wochen und er kam zu mir zurück und erzählte mir von seinen Erfolgen. Benjamin hat durch den Fokuswechsel nach Möglichkeiten gesucht, wie er es schafft, pünktlich zu kommen. Er entdeckte neue Möglichkeiten, die er zuvor nicht sah. Benjamin ist zwar vor dem Fokuswechsel auch einige Male eher aufgestanden, doch hat es nicht geholfen und er kam immer noch zu spät. Nach dem Fokuswechsel überlegte er sich, woran das wirklich lag: Nicht daran, dass er zu früh oder zu spät aufgestanden ist, vielmehr daran, was er vor den ersten Vorlesungen und Seminaren des Tages tat. Zum Beispiel war er zu lange am Computer nach dem Motto: “Nur noch ein Video” und verpasste dadurch knapp seinen Bus oder er hat sich zu lange mit etwas unnötigem beschäftigt. Dadurch kam er immer zu spät. Diese Gewohnheiten änderte er und es war wie ein Wunder: Benjamin kam immer pünktlich!

Was war Martins Problem?

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Bei Martin ist es ähnlich. Das Problem ist: Wenn du kein oder wenig Geld hast, dann fängst du an automatisch zu sparen. Durch das Sparen fängst du an klein zu denken. Dieses Klein-Denken beeinflusst nicht nur deine Finanzen, sondern auch dein restliches Mindset. Überlege dir: Wenn du 1.000 € Schulden hast und diese in einem Jahr abbezahlen musst. Was würdest du machen? Sicherlich jeden Monat etwa 100 € weglegen, sodass du nach zehn Monaten bereits die Schulden weg hast. Doch inwiefern wirkt sich das aus, wenn du die 100 € clever investierst und dich voran treibst? Du fängst an groß zu denken und Möglichkeiten und Chancen zu sehen, in kürzester Zeit das Geld für die Schulden aufzutreiben. Damit kommst du, wenn du hartnäckig durchziehst, auf weniger als zehn Monate um das abzubezahlen. So verbesserst du nicht nur deine allgemeine finanzielle Bildung, sondern bezahlst deine Schulden ab. Es ist wichtig den Fokus zu ändern und das Problem als Herausforderung zu sehen. Eine Herausforderung, persönlich über deine Grenzen hinaus zu wachsen.

Zu dem Thema Schulden geht es auch darum seine Probleme zu erkennen und die Wurzeln anzupacken. Woran liegt es und wie kann ich es bekämpfen? Das ist die Frage, die du dir stellen solltest, wenn du ein Problem lösen möchtest. Dann setzt du dir möglichst das Ziel in einem festen zeitlichen Rahmen (bis wann du spätestens dein Ziel erreicht haben möchtest) und versuchst diese Deadline einzuhalten! Triff die richtigen Entscheidungen und handle. Ansonsten wirst du das nicht erreichen, was du erreichen möchtest. Diese Tipps legte ich Martin und seiner Familie ans Herz. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er seine Wege und Möglichkeiten finden wird diese umzusetzen.

Das war der Beitrag. Ich hoffe es hat dir gefallen und du konntest für dich selber etwas daraus nehmen! Das sind nur gut gemeinte Ratschläge. Letztlich bestimmst du, ob du diese annehmen magst oder nicht. Schreibe mir doch einen Kommentar und gib mir Feedback, ob dir der Beitrag gefallen hat oder nicht! Wie immer kannst du mir auch eine E-Mail schreiben. Ich bin für Anregungen und konstruktiver Kritik immer offen und freue mich auf deine Nachricht.

Liebe Grüße,

Elizabeth Kirby